UNTERNEHMENSBERATUNG RUMÄNIEN

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Firmengründungen in Rumänien

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Geschäftsaufbau

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Rechts- und Steuerberatung

Wir beraten Sie gerne in Rechtsfragen rund um Ihre wirtschaftliche Tätigkeiten in Rumänien. Unsere hochkompetente Steuerberaterinnen erledigen Ihre Buchhaltung und unterstützen Sie bei wichtigen Entscheidungen rund um die Themen Steuern und Finanzen.

Nachrichten

Gehaltsrechner Rumänien 2018

Wir haben unseren Gehaltsrechner aktualisiert. Ab jetzt werden die Berechnungen entsprechend der Eilverordnung Nr. 79/2017 welche die Umstellung der Beiträge vorsieht, durchgeführt: Gehaltsrechner... mehr lesen

Terminverschiebung – Anmeldung von Gehaltsänderungen

Durch die Regierungsverordnung Nr. 905/2017 wird die Frist für die Anmeldung der Gehaltsänderungen ins elektronische System des Arbeitsamtes (REVISAL) ausnahmsweise auf den 31.08.2018 verschoben. Bis jetzt musste man diese Änderungen vor dem Inkrafttreten melden. Nach dem 31.08.2018 beträgt die Frist für die Anmeldungen der Gehaltsänderungen 20 Tage ab Datum der Inkrafttretung. Quelle: HG Nr. 905/14.12.2017 Datum:... mehr lesen

Mindestlohn ab Januar 2018: 1900 RON

Durch die Regierungsverordnung Nr. 847/2017 wird der Mindestbruttolohn ab Januar 2018 auf 1.900 RON/Monat erhöht. Diese Maßnahme wurde- aus unserer Sicht – darum eingeführt, um die Umstellung bei der Zahlung der Sozialabgaben abzufedern. Ohne eine Erhöhung des Mindestlohnes würden die Nettolöhne der Mitarbeiter stark sinken. Durch diese Erhöhung entstehen den Arbeitgebern Zusatzkosten in Höhe von 160 RON (ca. 35€)  im Vergleich zum aktuellen Mindestbruttolohn von 1450 RON/Monat. Die Nettolöhne der Mitarbeiter steigen mit ca.97 RON (ca. 21€) pro Monat. Quelle: HG847/29.11.2017 Datum:... mehr lesen

Kollektive Gehaltsverhandlungen für alle Unternehmen – per Gesetz angeordnet

In Folge der Verlagerung der Sozialabgaben des Arbeitgebers auf den Arbeitnehmer, werden die Nettogehälter ab Januar 2018 sinken. Die rumänische Regierung versucht dieses zu vermeiden,  indem die Unternehmen per Eilverordnung quasi verpflichtet werden, mit den Mitarbeitern die Löhne/Gehälter neu zu verhandeln. Die wichtigsten Bestimmungen der o.g. Eilverordnung lauten: Art. VII (1) Alle Unternehmen in denen kein Kollektivvertrag oder keine kollektive Vereinbarung existiert, sind dazu verpflichtet,  die Kollektivverhandlungen zu beginnen, um die Bestimmungen der Eilverordnung Nr. 70/2017 bzgl. der Änderung des Steuergesetzes umzusetzen. Art. VII (2) Für die Umsetzung der Bestimmungen der Eilverordnung Nr. 70/2017 bzgl. der Änderung des Steuergesetzes ist die kollektive Verhandlung der Zusatzvereinbarungen zu den bestehenden Kollektivverträgen und Kollektivvereinbarungen Pflicht. Art. VII (3) (a) In den Unternehmen in denen keine Gewerkschaft existiert, die Mitglied in einem branchenspezifischen Gewerkschaftsverbund ist, können bei der Verhandlung der Kollektivverträge/Kollektivvereinbarungen oder Zusatzvereinbarungen, je nachdem, Vertreter des Gewerkschaftsbundes teilnehmen, anhand des von der Gewerkschaft ausgestellten Mandates. Art. VII (4) In den Unternehmen in denen keine Gewerkschaft existiert, können bei der Verhandlung der Kollektivverträge/Kollektivvereinbarungen oder Zusatzvereinbarungen, je nachdem, Vertreter der Arbeitnehmer zusammen mit einem Vertreter eines repräsentativen Gewerkschaftsbundes teilnehmen. Art. VII (5) Die Bestimmungen Art. VII (1)-(4) sind im Zeitraum 20 November – 20 Dezember 2017 gültig Fazit: Abgesehen der Willkürlichkeit dieser Eilverordnung und des sehr kurzen Zeitraumes für die Umsetzung, herrscht zurzeit eine große Verunsicherung bei allen Betroffenen, einschließlich bei den Behörden, welche die Umsetzung dieser Verordnung überprüfen werden müssen. Sobald weitere Informationen und Lösungen zu diesem Thema veröffentlicht werden , werden wir diese ebenfalls auf unserer Webseite präsentieren. Quelle: Eilverordnung O.U.G nr.82/2017 (Veröffentlichung im Amtsblatt am... mehr lesen

Einkommensteuer Rumänien ab Januar 2018

Änderung der rumänischen Einkommensteuer Die Einkommensteuer beträgt ab dem 01.01.2018 nur noch 10% anstatt 16%. Dieses betrifft folgende Einkunftsarten: Einkünfte aus selbständiger Arbeit Gehälter und ähnliche Einkünfte Einkünfte aus Kapitalinvestitionen (ausgenommen Dividenden, die weiterhin mit 5% besteuert werden) Mieteinkünfte Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Fischereien Prämien Pensionen Bei der Berechnung der Einkommensteuer für Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (Lohnsteuer) wird das zu versteuernde Einkommen wie folgt berechnet: Zu versteuerndes Einkommen = Bruttoeinkommen abzüglich Sozialabgaben abzüglich Freibeträge. Freibeträge sind im Falle einer Hauptbeschäftigung möglich, falls das Bruttogehalt unter 3.600 Lei/Monat liegt und werden abhängig von der Anzahl der Personen (Eheleute, Kinder, Verwandte bis II Grad) die im Haushalt leben und ein Monatseinkommen von unter 510 Lei haben berechnet. Diese betragen laut Eilverordnung 510 Lei bis 1.310 Lei pro Monat. Für Einkünfte aus Nebenbeschäftigungen sind keine Freibeträge möglich.   Quelle: Eilverordnung O.U.G nr.79/2017 (Veröffentlichung im Amtsblatt am 10.11.2017)... mehr lesen

Sozialabgaben Rumänien ab Januar 2018

Änderung der Sozialabgaben ab Januar 2018: Die Änderungen sehen folgende Maßnahmen vor: Die Reduzierung der Sozialabgaben auf drei Arten Die Abgaben der Arbeitgeber werden stark reduziert Die Abgaben werden überwiegend auf den Arbeitnehmer verlagert und für diesen erhöht Ab 01.01.2018 gibt es folgende Abgaben: Arbeitgeber: Arbeitsversicherung: 2,25% des Brutto-Gehalts Ausnahmen: für besondere Arbeitsbedingungen: 4%, für schwere Arbeitsbedingungen 8%. Arbeitnehmer: Rentenversicherung: 25% des Brutto-Gehalts Krankenversicherung: 10% des Brutto-Gehalts    Fazit: durch die Übertragung der Sozialabgabenpflicht auf die AN und dadurch, dass die Sozialabgaben der AN von zurzeit 16% auf 35% erhöht werden, sinkt dementsprechend deren Netto-Einkommen. Durch die Reduzierung der Lohnsteuer von 16% auf 10% (siehe auch Punkt C: Änderung der Einkommensteuer) wird dieses teilweise ausgeglichen. Um den Mitarbeitern einen gleich bleibenden Netto-Lohn zu ermöglichen, wäre eine Erhöhung des Bruttolohns notwendig. Grundsätzlich bedeutet eine Erhöhung des Bruttogehalts keine erheblichen zusätzlichen Kosten für die AG, da andererseits die Abgaben der AG reduziert wurden. Für staatliche Bedienstete wurde eine entsprechende Bruttolohn-Erhöhung gesetzlich festgelegt. In Branchen in denen die Mitarbeiter von der Lohnsteuer befreit sind (IT, Forschung, Entwicklung, Saisonarbeiten, Behinderten-Beschäftigung), müssen die AG mit einer größeren Erhöhung des Bruttolohns und somit mit zusätzlichen Gesamtkosten von ca. 7% rechnen. Laut Regierung werden in diesem Fall Maßnahmen ergriffen um dieses auszugleichen, bis Dato ist aber nichts Konkretes veröffentlicht. Wenn ein gleichbleibender Netto-Lohn der MA gewünscht ist, empfehlen wir den AG eine gesonderte Berechnung für jeden einzelnen MA durchzuführen, da auch die persönliche Situation der MA sich auf die Freibeträge auswirken und eine Rolle bei der Kalkulation spielen, siehe auch Punkt C: Änderung der Einkommensteuer.    Mögliche negative Folgen / Rechtssicherheit: Für den Fall, dass ein... mehr lesen

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