Mindestlohn Rumänien ab Januar 2019

MINDESTLOHN 2019  In der Regierungssitzung vom 07.12.2018 wurde der Regierungsbeschluss mit der Nr. 937/2018 beschlossen welcher eine Erhöhung  des Mindestlohns ab dem 1 Januar 2019 festlegt. Der Mindestlohn wird 2.080 Lei betragen, für eine Vollzeitbeschäftigung von 167,33 Stunden, durchschnittlich, pro Monat. Entspricht 12,43 Lei/Stunden. Hier sind keine Zuschläge und sonstige Zuschüsse beinhaltet. Für Angestellte deren Arbeitsstelle einen Hochschulabschluss erfordert die mindestens ein Jahr Berufserfahrung in einer Position die ein Hochschulabschluss erfordert nachweisen, beträgt der Mindestlohn 2.350 Lei. Kommentar: Die Unternehmen müssten ihre Stellenbezeichnungen prüfen und ggf. anpassen. Es kommt ggf. eine zusätzliche Bürokratie in manchen Fällen zustande, da Nachweise gefordert werden müssen um den richtigen Mindestlohn zu verwenden. Anderseits liegen die Löhne im Bereich der Stellen mit erforderlichem Hochschulabschluss meistens über den Mindestlohn, d.h. solche Fälle werden in der Praxis eher selten vorkommen. Wenn ein Angestellter einen Hochschulabschluss hat, bedeutet dieses nicht unmittelbar dass der Mindestlohn von 2.350 Lei verwendet werden muss. Wichtig ist die Stellenbezeichnung und die Erfahrung von mindestens 1 Jahr in einer solchen Position. Wenn die Stelle  keinen Hochschulabschluss erfordert, dann muss nicht der erhöhte Mindestlohn ausgezahlt werden. Die Anforderungen für jede Stelle ist in der COR Liste prüfbar, diese Liste beinhaltet alle rumänischen Stellenbezeichnungen. WICHTIG Dort wo eine Änderungen des Lohnes auf Grund dieser Bestimmungen notwendig sind, müssen diese bis spätestens am 31.12.2018 durchgeführt werden und im REVISAL System des Arbeitsamtes mitgeteilt werden. Mindestlohn von 2.350 Lei verwendet werden muss. Wichtig ist die Stellenbezeichnung und die Erfahrung von mindestens 1 Jahr in einer solchen Position. Wenn die Stelle  keinen Hochschulabschluss erfordert, dann muss nicht der erhöhte Mindestlohn ausgezahlt werden. Die Anforderungen für jede Stelle ist...

Erleichterung bei der Einreise und bei der Arbeitserlaubnis für ausländische Bürger

Rumänien erleichter die Einreise und Arbeitserlaubnis für Ausländische Bürger Anfang November dieses Jahres wurde das Gesetz 247/2018 veröffentlicht, dass eine Reihe von  Änderungen zum Arbeits-und Wohnrecht ausländischer Bürger in Rumänien vorsieht. Die wichtigste Änderung ist die Senkung des Mindestlohns für Ausländer. So können ausländische Staatsbürger derzeit ähnlich wie rumänische Arbeitnehmer auf der Grundlage eines Gehaltes beschäftigt werden, das dem Mindestlohn entspricht. Auch bei den Lohnkosten wurde der Mindestlohn für hochqualifizierte Arbeitskräfte von vier auf zwei Brutto-Durchschnittslöhne gesenkt. Eine weitere Änderung, sieht Senkungen der Kosten für Unternehmer vor,  die ausländische Bürger beschäftigt. Somit werden die Gebühren für den Erhalt der Arbeitserlaubnisse zur Hälfte gesenkt. Aus der Perspektive des Verfahrens zur Erteilung der Arbeitserlaubnisse  wurde die Verpflichtung zur Erteilung einer amtlichen Bescheinigung des Arbeitgebers durch das Bildungsministerium abgeschafft. Gleichzeitig wird mit dem Gesetz 247/2018 die europäische Richtlinie zur Festlegung der Bedingungen für die Einreise und den Aufenthalt von Ausländern für Forschung, Bildung, Berufsbildung, Freiwilligendienste, Austauschprogramme  für Schüler / Pädagogen und Au-Pair-Kinder denen der Europäischen Union angepasst. Alle diese Maßnahmen zeigen, dass die Behörden der dringenden Notwendigkeit gegenüberstehen, dem Wirtschaftsumfeld  eine Erleichterung dieser Anstellungsprozesse zu ermöglichen. Die wichtigsten positiven Auswirkungen für die Arbeitgeber in Rumänien sind natürlich der beträchtliche Rückgang der Lohnanforderungen und die impliziten Einstellungskosten, da in vielen Bereichen lokale Arbeitskräfte fehlen. Die Einstellung oder Entsednung eines ausländischen Bürgers in Rumänien ist langwierig und kann über einen Zeitraum von vier bis sechs Monaten oder mehr verlängert werden (ähnlich wie in anderen Mitgliedstaaten). Gleichzeitig ist die Zahl der Ausländer, die in Rumänien beschäftigt werden können, begrenzt, während viele der EU-Mitgliedstaaten eine solche Grenze nicht haben. Das Wirtschaftsumfeld  hat die Abschaffung der Quoten...

Entwicklung der Stadtbevölkerung in Rumänien

Blühende und aussterbende Städte in Rumänien Das Internetportal hotnews.ro hat eine interessante Studie veröffentlicht die wir Ihnen in zusammen gefasster Form präsentieren möchten: Die demografische Bewegung der Bevölkerung in rumänischen Städten ist in ständiger Bewegung. Somit gibt es Städte die in den letzten 10 Jahren ihre Bevölkerung verdreifacht haben und gleichzeitig gibt es Regionn wo die Bevölkerung zur Hälfte gesunken ist. Leider ist das Gleichgewicht zwischen Wachstum und Rückgang der Bevölkerung nicht ausgeglichen. In einigen Regionen sinkt die Zahl der Bevölkerung viel zu schnell während in anderen Regionen des Landes die Zahl der Bevölkerung sichtlich steigt. Die Rumänen neigen immer mehr dazu, in der Nähe großer Städte zu leben, die eine wirtschaftliche Entwicklungschance haben. Ein solcher Anstieg der Einwohnerzahl wirkt sich natürlich auch auf den Arbeitsmarkt, das Gehaltsniveau und die Immobilienpreise (oder Mieten) aus. Infolgedessen hat sich die Rangliste der ersten 10 Städte Rumäniens nach der Zahl der Einwohner geändert. So ist Bukarest offensichtlich an der Spitze der Städte mit Bevölkerungswachstum, gefolgt von Iasi, Timisoara und Cluj. Schlussfolgernd suchen die Rumänen verzweifelt in der Umgebung der vier größten Städte des Landes zu leben. Dieses sollte den Örtlichen Behörden, sowohl aus den Regionen aus denen weggezogen wird, als auch aus den Regionen wohin umgezogen wird, zu denken geben. Die Einwohnerzahl Rumäniens beträgt zur Zeit 19,8 Millionen Einwohner, als Folge eines negativen natürlichen Wachstums und aufgrund der Tatsache, dass die Zahl der Rumänen die das Land verlassen größer ist, als derer die nach Rumänien heimkehren. Somit „verliert” Rumänien fast eine Viertel Millionen Einwohner. Nach einer Berechnung des Nationalen Instituts für Statistik, wird sich die durchschnittliche Schwankung der Bevölkerung in Rumänien im...

Durchschnittlicher Gehaltswachstum im Jahr 2018

Der durchschnittliche Gehaltswachstum im privaten Wirtschaftsbereich betrug 6,4% im Jahr 2018. Für das Jahr 2019 schätzen Unternehmen, laut einer Studie, einen kleineren Wachstum, undzwar in Höhe von 4,6% . Laut der 20. Ausgabe der Gehaltsstudie und der Nutzer PayWell, durchgeführt von PwC Rumänien,  ist im Jahr 2018 der Durchschnittslohn im privaten Wirtschaftsbereich  leicht über das geplante Niveau gestiegen.  Die Gehälter sind in Rumänien durchschnittlich mit 6,4%  im Vergleich zur geschätzten Anpassung (5,7%) angestiegen. Einen überdurchschnittlichen Gehaltswachstum  haben  in der Industrie (8,9%) und im Einzelhandel(6,7%) stattgefunden. Zur gleichen Zeit zeichneten sich im Bereich Banken (5,4%), Leasing (4,6%) und Pharmaindustrie (4,8%) ein niedrigerer Anstieg als durchschnittlich. Im Bereich der Arbeitskräfte, war der gräßte Gehaltswachstum im Bereich der Arbeiter (Facharbeiter und ungelernte Arbeiter) – 7,7%. Hingegen haben aus allen im Studium angegebenen Bereichen, die Führungsebenen die kleinsten Gehaltserhöhungen registriert, wenig unter 6%. Der beschleunigte Rhythmus der Gehaltserhöhungen wird auch durch die hohe Schwankungen der Mitarbeiter bestimmt. Die durschnittliche Schwankungsrate der Mitarbeiter (freiwillige Abgänge) war im Jahr 2018 von 17,4%  mit fast 4 Prozentpunkten mehr als im Jahr 2017. Was die Pläne für das Jahr 2019 betrifft, schätzen die Unternehmen einen niedrigeren Anstieg, im durchschnitt um 4,6%. Es wurde ein  Wachstum der Gehälter mit 6,5%  für die Arbeitskräfte in der Produktion vorher gesehen, für die restlichen Bereiche ist nächstes Jahr ein Wachstum von bis zu  5% geschätzt. Zusätzlich zu dem Gehalt, gewähren mehr als die Hälfte der Unternehmen (53%) feste Prämien zu bestimmten Anlässen.  Unternehmen die im Indutrie- und Einzelhandelbereich tätig sind,  führen in der Rangliste der  Gewährung von  festen Prämien, 68%,  bzw. 73%  bieten eine feste Prämie an. Andere Bereiche neigen dazu,...

Ausschüttung von Dividende im Jahresverlauf

Das neue Gesetz Nr. 163/2018 ermöglicht den Unternehmen die Dividende im laufenden Jahr quartalsweise auszuschütten. Die Vorfreude dauerte leider nicht sehr lange, da mit den im Orden Nr. 3067/2018 am 17.09.2018 veröffentlicen Anwendungsnormen viele bürokratische Regelungen für die Auszahlung festgelegt werden. Die wichtigsten Schritte für die Auszahlung der Dividende sind: vor der Auszahlung müssen Zwischenbilanzen des Unternehmen erstellt werden es muss eine Inventur der Aktiva-Posten erstellt werden (Vermögen, Schulden, Eigenkapital) unter Einhaltung der Verordnung des Finanzministerium Nr.2861/2009 betreffend der Inventur der Aktiva,Passiva und des Eigenkapital und die Auswertung dieser Elementen gemäß der geltenden Rechnungslegungsvorschriften Die Zwischenbilanzen müssen die Ergebnisse der o.g. Inventur beinhalten die Ergebnisse der Inventur und Bewertung werden in der Buchhaltung des Unternehmen erfasst die vorläufige Zwischenbilanzen werden auf der Grundlage der Überprüfungssalden erstellt, in dem die Inventurergebnisse enthalten sind Erstellung der dazugehörigen Gesellschafterbeschlüsse und Dokumente Gemäß Gesetz 163/2018 kann die vierteljährliche Gewinnausschüttung an Aktionäre oder Gesellschafter optional erfolgen aber innerhalb der vierteljährige Nettogewinnmarge, zuzüglich  Gewinnrücklagen und aus diesen Rücklagen entnommener Beträge abzüglich etwaiger Verlustvorträge und Rücklagen, die in Übereinstimmung mit den gesetzlichen oder statutarischen Anforderungen, jeweils auf der Grundlage eines vorläufige Zwischenabschlüsses von der Hauptversammlung der Aktionäre oder Gesellschafter genehmigt sind. Es ist zu beachten daß die erlaubte Ausschüttungssumme mit den möglichen Verlusten aus den Vorjahren und mit den erforderlichen Rücklagen vermindert wird und nur der verbleibende Gewinn ausgeschüttet werden kann. In diesem Fall, empfiehlt es sich zunächst die buchhalterischen Verluste abzudecken und dann die Dividende zu verteilen Nach der Genehmigung des Jahresabschlusses wird die Berechnung des Jahresergebnis und die Anpassung der im Laufe des Geschäftsjahres ausgeschütteten Beträge erfolgen und danach müssen die im Laufe des Geschäftsjahres zu viel gezahlten Dividenden...

Anspruch auf Krankengeld: mindestens 6 Beitragsmonate sind notwendig

Laut Art. 7 der Eilregierungsverordnung 158/2005 und den nachfolgenden Aktualisierungen, haben Mitarbeiter die nicht mindestens 6 Monate gearbeitet haben, keinen Anspruch auf Krankengeld. Der Krankenschein darf vom Arbeitgeber nicht abgelehnt werden, da er ein Beweis der begründeten Abwesenheit ist. Dem Mitarbeiter muss aber mitgeteilt werden, dass er für die Dauer der Krankheitsabwesenheit nicht bezahlt wird, wegen fehlender Beiträge an  die gesetzliche Krankenkasse. Wir empfehlen unseren Kunden, beim Abschließen eines Arbeitsvertrges mit einem neuen Mitarbeiter, sich vom Mitarbeiter eine Arbeitgeber-bescheinigung vom vorherigen Arbeitgeber zeigen/geben zu lassen, um im Falle eines Krankheitsausfalles überprüfen zu können, ob er Anspruch auf Krankengeld hat oder...
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