Neue Spendenregelung für Mikrounternehmen/Kleinstunternehmen

Kleinstunternehmen können nicht mehr jede Spende absetzen Unternehmen die einen gemeinnützigen Verein oder Kirchen unterstützen, können die Spende nur dann steuerlich absetzen, wenn der Verein oder die Kirche  soziale Dienstleister sind,  bei der mindestens eine lizenzierte soziale Dienstleistung beglaubigt ist. Die Spendenbeiträge werden bis höchstens 20% der Einkommensteuer für Kleinstunternehmen abgesetzt,  die für das Quartal fällig sind, in dem die Kosten  entstanden sind. Spenden an alle anderen gemeinnützigen Vereine ohne soziale Dienstleister können nicht mehr abgesetzt werden. Kleinstunternehmen, die Sponsoren sind, müssen beim  Finanzamt eine Erklärung einreichen mit der Informationen über die unterstützten Vereine oder Kirchen, für das Jahr, in dem sie die entsprechenden Ausgaben getätigt haben, sowie für das Jahr in dem sie die Spendenbeträge beim Finanzamt melden. Datum:...

Gewinnausschüttungen – ab jetzt auch quartalsweise möglich

Gute Nachrichten für Unternehmer! Beginnend mit dem 15.07.2018 dürfen die Unternehmen auch quartalsweise Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter oder Aktionäre machen. Bevor die Ausschüttungen gemacht werden, müssen entsprechende Zwischenabschlüsse erstellt werden, aus  denen die Gewinne hervorgehen. Die Ausschüttungen fiktiver Gewinne wird nach wie vor als Straftat behandelt. Gesetz Nr. 63/2018...

Gehaltsrechner Rumänien 2018

Wir haben unseren Gehaltsrechner aktualisiert. Ab jetzt werden die Berechnungen entsprechend der Eilverordnung Nr. 79/2017 welche die Umstellung der Beiträge vorsieht, durchgeführt: Gehaltsrechner...

Terminverschiebung – Anmeldung von Gehaltsänderungen

Durch die Regierungsverordnung Nr. 905/2017 wird die Frist für die Anmeldung der Gehaltsänderungen ins elektronische System des Arbeitsamtes (REVISAL) ausnahmsweise auf den 31.08.2018 verschoben. Bis jetzt musste man diese Änderungen vor dem Inkrafttreten melden. Nach dem 31.08.2018 beträgt die Frist für die Anmeldungen der Gehaltsänderungen 20 Tage ab Datum der Inkrafttretung. Quelle: HG Nr. 905/14.12.2017 Datum:...

Mindestlohn ab Januar 2018: 1900 RON

Durch die Regierungsverordnung Nr. 847/2017 wird der Mindestbruttolohn ab Januar 2018 auf 1.900 RON/Monat erhöht. Diese Maßnahme wurde- aus unserer Sicht – darum eingeführt, um die Umstellung bei der Zahlung der Sozialabgaben abzufedern. Ohne eine Erhöhung des Mindestlohnes würden die Nettolöhne der Mitarbeiter stark sinken. Durch diese Erhöhung entstehen den Arbeitgebern Zusatzkosten in Höhe von 160 RON (ca. 35€)  im Vergleich zum aktuellen Mindestbruttolohn von 1450 RON/Monat. Die Nettolöhne der Mitarbeiter steigen mit ca.97 RON (ca. 21€) pro Monat. Quelle: HG847/29.11.2017 Datum:...

Kollektive Gehaltsverhandlungen für alle Unternehmen – per Gesetz angeordnet

In Folge der Verlagerung der Sozialabgaben des Arbeitgebers auf den Arbeitnehmer, werden die Nettogehälter ab Januar 2018 sinken. Die rumänische Regierung versucht dieses zu vermeiden,  indem die Unternehmen per Eilverordnung quasi verpflichtet werden, mit den Mitarbeitern die Löhne/Gehälter neu zu verhandeln. Die wichtigsten Bestimmungen der o.g. Eilverordnung lauten: Art. VII (1) Alle Unternehmen in denen kein Kollektivvertrag oder keine kollektive Vereinbarung existiert, sind dazu verpflichtet,  die Kollektivverhandlungen zu beginnen, um die Bestimmungen der Eilverordnung Nr. 70/2017 bzgl. der Änderung des Steuergesetzes umzusetzen. Art. VII (2) Für die Umsetzung der Bestimmungen der Eilverordnung Nr. 70/2017 bzgl. der Änderung des Steuergesetzes ist die kollektive Verhandlung der Zusatzvereinbarungen zu den bestehenden Kollektivverträgen und Kollektivvereinbarungen Pflicht. Art. VII (3) (a) In den Unternehmen in denen keine Gewerkschaft existiert, die Mitglied in einem branchenspezifischen Gewerkschaftsverbund ist, können bei der Verhandlung der Kollektivverträge/Kollektivvereinbarungen oder Zusatzvereinbarungen, je nachdem, Vertreter des Gewerkschaftsbundes teilnehmen, anhand des von der Gewerkschaft ausgestellten Mandates. Art. VII (4) In den Unternehmen in denen keine Gewerkschaft existiert, können bei der Verhandlung der Kollektivverträge/Kollektivvereinbarungen oder Zusatzvereinbarungen, je nachdem, Vertreter der Arbeitnehmer zusammen mit einem Vertreter eines repräsentativen Gewerkschaftsbundes teilnehmen. Art. VII (5) Die Bestimmungen Art. VII (1)-(4) sind im Zeitraum 20 November – 20 Dezember 2017 gültig Fazit: Abgesehen der Willkürlichkeit dieser Eilverordnung und des sehr kurzen Zeitraumes für die Umsetzung, herrscht zurzeit eine große Verunsicherung bei allen Betroffenen, einschließlich bei den Behörden, welche die Umsetzung dieser Verordnung überprüfen werden müssen. Sobald weitere Informationen und Lösungen zu diesem Thema veröffentlicht werden , werden wir diese ebenfalls auf unserer Webseite präsentieren. Quelle: Eilverordnung O.U.G nr.82/2017 (Veröffentlichung im Amtsblatt am...
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