Wer ist zur Nutzung einer Fiskalkasse verpflichtet?

Gemäß der Eilverordnung  28/1999, ist die Verwendung der elektronischen Fiskalkasse obligatorisch, wenn der Wert in bar oder als Bargeldersatz (Kreditkarten, Gutscheine) kassiert wird, für  Erbringung von Dienstleistungen an die Bevölkerung und im Einzelhandel. Ab 2.08.2019 gibt es eine neue Regelung, und einige Wirtschaftszweige sind von der Verwendung der Fiskalkassen befreit. Somit benötigen Personen die  gelegentlich Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus eigener Produktion, mit Erzeugergutachten, auf Messen,  Märkten oder anderen zugelassenen öffentlichen Plätzen betreiben, keine Fiskalkasse. Desweiteren sind  Aktivitäten, deren Einnahmen aufgrund von Gutscheinen mit festem Wert ausgestellt werden, die gesetzesgemäß gedruckt werden – Eintrittskarten für Shows, Museen, Ausstellungen, Messen und Workshops, Zoos und botanische Gärten, Bibliotheken, Parkplätze für Autos, Eintrittskarten für Glücksspiele und dergleichen, von Nutzung einer Fiskalkasse befreit. Installationsdienstleistungen, Reparaturen und Wartung der Waren, die beim Kunden zu Hause durchgeführt werden, erfordern keine Nutzung einer Fiskalkasse. Auch der Verkauf von touristischen Dienstleistungspakete oder ihrer Bestandteile, die gesetzesgemäß als Reisebüro anrekannt sind, kann dieses ohne Fiskalkasse tätigen. Cash and Carry Grosshandel von Händlern, die Waren über das Selbstbedienungssystem an natürliche Personen verkaufen, die in der Datenbank des Verkäufers registriert sind, brauchen keine Fiskalkasse Bis zum 31. Dezember 2019 sind die Händler, die Waren oder Dienstleistungen mit Zahlung mittels Automaten betreiben, verpflichtet, die Automaten mit Fiskalkassen, vorgesehen in 3 Absatz (2) der Eilverordnung Nr. 28/1999, neu veröffentlicht, mit den nachfolgenden Änderungen und Ergänzungen,  auszustatten. Unternehmen, die zur Verwendung der Fiskalkassen verpflichtet sind, stellen Kassenbons aus, auch für Kunden, juristische Personen, für die Rechnungen ausgestellt werden, wenn  eine Barzahlung erfolgt. Quelle:...

Steuerliche Änderungen bei Teambuildings- / Fortbildungs- oder Trainingskursen

Vielseitigkeit, Spontaneität, Ansprüche und Anforderungen an Ihre Mitarbeiter nehmen in der sich immer schneller drehenden Welt stetig zu. Daher entscheiden sich immer mehr Unternehmen zu Fortbildungskursen, Schulungen oder Teamarbeit. Doch nun stellt sich die Frage: wer bezahlt diese Veranstaltungen und in welchem Maße sind diese von der Steuer absetzbar? Ein neuer Artikel des Steuergesetzbuches, der sich auf die Organisation von Kursen, Schulungen  oder  Teambildung beziehen,  hat zu einigen steuerlichen Änderungen geführt. Daher sollten Arbeitgeber wissen,  dass sie die Kosten zur Teilnahme an Kursen, Schulungen oder Teambuildings zu tragen haben, wenn der Arbeitgeber diese Veranstaltungen initiiert. Der Arbeitnehmer bekommt auch während der Dauer der Veranstaltung sein, im Vertrag festgelegten, Gehalt. Die Kosten der Ausbildung/Weiterbildung können lt. Steuergesetz Art 25 Abs (1) und (2)  im vollen Umfang steuerlich abgesetzt werden, unabhängig davon, ob die Teilnahme  an den Kursen zum Zweck der Weiterbildung  oder Erholung organisiert wird, da diese einer Gehaltszahlung gleichgestellt werden. Für Mitarbeiter die an, vom Arbeitgeber organisierten Schulungen, Kursen oder Teambuilding, teilnehmen, sind diese Einkommen, gemäß Artikel 76 Abs. 4 (p) des Steuergesetzes, nicht Einkommensteuerpflichtig. Die berufliche Weiterbildung der Mitarbeiter muss sich auf die Tätigkeit des Unternehmens beziehen, in der  die  Mitarbeiter beschäftigt sind. Dieses ändert sich, wenn das Teambuilding zum Zweck der Erholung festgesetzt wird. Dann sind die Kosten für die Mitarbeiter Einkommensteuerpflichtig. Laut Artikel. 142, lit (n), art. 157 Abs. 2 und Art. 220^4, Abs. (2) des Steuergesetzes sind die Kosten von den Sozialabgaben befreit, falls diese Veranstaltungen zum Zweck der Weiterbildung der Mitarbeiter organisiert werden, allerdings sind diese Veranstaltungen sozialversicherungspflichtig, wenn das Teambuilding zu Erholungszwecken herbeigerufen  wird....

Neues Gesetz Betreff der Förderungen, des Mäzenatentums und der privaten Stipendienkosten

Gute Nachrichten für alle, die durch Fördergelder,  private Stipendien oder Mäzenatentum verschiedene Aktionen, Vereine oder Personen unterstützen möchten. Im rumänischen Amtsblatt Nr. 625 wurde das Gesetz 156/2019 für die Änderung des Art.25,  Abs. 4, Buchstabe i,  des Gesetzes Nr. 227/2015 in Bezug der Abgabenordnung veröffentlicht. Dieses Gesetz ändert die steuerliche Behandlung von Förderung- / Mäzenatentum  und privaten Stipendienkosten. Durch das neue Gesezt ändert sich der Prozentsatz in Bezug auf Förderungen von 0,5% auf 0,75%. Somit können die Unternehmen, die Gewinnsteuern zahlen, ab dem 29. Juli 2019 einen Betrag in Höhe des Mindestwertes zwischen den folgenden beiden Werten von der Gewinnsteuer absetzen – gemäß Artikel 25 Absatz 4 Buchstabe i des Gesetzes 227/2019: der berechnete Wert durch Anwendung von 0,75% des Umsatzes; der berechnete Wert durch Anwendung von 20% der fälligen Einkommensteuer Quelle:...

Hilfe für Cyberangriffsopfer

Opfer eines Cyberangriffs können den Vorfall an die Nummer  1911 melden. Über die Nummer 1911 können Cybersicherheitsvorfälle gemeldet werden und bietet nach Angaben des Ministeriums für Kommunikation und Informationsgesellschaft primäre Unterstützung und Beratung für Diagnose und Abhilfemaßnahmen. Jüngsten Schätzungen zufolge schädigen Cyber-Angriffe die Weltwirtschaft jährlich um 400 Milliarden Euro, und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Cyber-Kriminalität haben sich seit 2013 verfünffacht und gelten als Herausforderung für die innere Sicherheit der EU. Auf EU-Ebene haben 80% der europäischen Unternehmen im Jahr 2018 mindestens einen Cybersicherheitsvorfall verzeichnet. In Rumänien beziehen sich die meisten Warnmeldungen, die vom National Cyber Security Incident Response Center (87,60%) verarbeitet wurden, auf anfällige, gefährdete oder infizierte Computersysteme mit verschiedenen Malware-Varianten, eine Situation, die auch durch das geringe Niveau der individuellen digitalen Fähigkeiten beeinflusst wird. Im Jahr 2018 wurden nach Angaben von Mediafax.ro mehr als 1.200 Vorfälle im klassischen System von CERT.RO registriert. Alexandru Petrescu, Minister für Kommunikation und Informationsgesellschaft behauptet, dass  „Mit diesem neuen Regierungsdienst  insbesondere die Benachrichtigung über Informationen zu Cybersicherheitsvorfällen von KMU oder Bürgern empfohlen wird, die häufig, mit schwerwiegenden negativen Auswirkungen auf die wirtschaftliche und persönliche Ebene,  von bestimmten Malware-Kampagnen betroffen sind (z. B. mehrere Arten von Betrug/Scam / Phishing, Betrug, der Benutzer betrifft) aus Rumänien – Betrug, Betrug mit gefälschter technischer Unterstützung, Betrug mit Gutscheinen, Betrug mit Flugtickets usw.).” Quelle:...

Über 5 Millionen Euro von der deutschen Regierung für die deutsche Minderheit in Rumänien.

 Im Rahmen der Deutsch-Rumänische Gemeinschaftskommission die in Sibiu stattand, wurde entschieden, dass in diesem Jahr  die deutsche Minderheit in Rumänien mit mehr als 5 Mio. Euro von Deutschland unterstützt wird, für Projekte, die nicht unbedingt ethnische Kriterien haben, sondern die Minderheit in der Gesellschaft unterstützen, der sie angehören. Unterstützt werden vor allem Lehrer, weiterhin Deutsch zu unterrichten und Studenten, die ermutigt werden den Beruf als Deutschlehrer ausszuwäheln und hierzu  Stipendien erhalten. Stellvertretender Beauftragter der Bundesrepublik Deutschland  für Probleme der Einwanderer  deutscher Herkunft und Minderheiten, Bernd Fabritius, gab an, dass „Wir  uns den wichtigsten Dingen für die deutsche Minderheit zugewandt haben, z. B. der muttersprachlichen Schule, dem Engagement für die jüngere Generation und der Ermutigung der jungen Generation, diese kulturelle Identität in Zukunft aufrecht zu erhalten”. Der Minister für europäische Angelegenheiten, George Ciamba, behauptete seinerseits, dass „ Für uns die Rolle der deutschen Minderheit immer sehr wichtig ist, da es ist die Brücke zwischen Rumänien und Deutschland ist „, und wies auf die wichtige Rolle der Beziehungen zwischen Rumänien und Deutschland hin. Die deutsche Minderheit in Rumänien stand schon immer im Mittelpunkt des konstruktiven Dialogs zwischen Rumänien und Deutschland, sie war, ist und wird ein Bindeglied zwischen unseren Ländern sein, und heute bestehen enge bilaterale Beziehungen zu unseren deutschen Partnern. In letzter Zeit haben sich die bilateralen Beziehungen spektakulär entwickelt, das Handelsvolumen hat 32 Milliarden Euro erreicht. Deutschland ist der erste Handelspartner Rumäniens und der dritte Investor auf dem rumänischen Markt. Deutsche Investitionen haben über 20.000 Arbeitsplätze in Rumänien geschaffen, behauptete  Ciamba weiter. Quelle:...

Finanzverwaltung warnt vor neuer Betrugsmasche

Ein neuer Betrug scheint in Rumänien zu boomen. Der Einfallsreichtum der Betrüger nutzt zur Zeit  die Nationale Agentur für Finanzverwaltung (ANAF) um, mittels einer SMS,  an persönliche Daten der Steuerzahler, inklusive Kontonummer und PIN ranzukommen. Die Steuerzahler erhalten eine SMS oder eine E-mail, in der sie informiert werden, dass sie vom Finanzamt Geld zurückerstattet bekommen. Die Steuerzahlen werden aufgefordert, auf einer Internetseite ein Formular auszufüllen, in dem persönliche Daten, inklusive Kontonummer und PIN gefordert werden Aufgrund dieser Tatsachen  war die Nationale Agentur für Finanzverwaltung (ANAF) gezwungen, am Donnerstag eine Pressemitteilung zu veröffentlichen, um die Steuerzahler über einen möglichen Betrug zu informieren, der in diesen Tagen stattfindet. Die Nationale Agentur für Finanzverwaltung (ANAF) bittet die Steuerzahler diese Seiten nicht zu öffnen oder auf die erhaltene SMS nicht zu antworten und erinnert zugleich, dass die  Nationale Agentur für Finanzverwaltung (ANAF) ohne voreingegangenen Antrag, keine Informationen der Rückerstattung,  per SMS oder E-Mail versendet und dass die offizielle Internetseite der Nationalen Agentur für Finanzverwaltung (ANAF) die: www.anaf.ro ist.   Quelle:...
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