Lohnsteuerbefreiung für IT Fachkräfte in Rumänien

Ein neues Gesetz tritt ab Juli 2017  in Kraft. Demnach profitieren weniger Programmierer von Einkommenssteuererleichterungen. Steuerbegünstigt sind nur noch diejenigen, deren Arbeitgeber ein Jahreseinkommen von mindestens 10.000 Euro für jeden Mitarbeiter im letzten Geschäftsjahr erzielt hat. Wichtig ist, dass der Arbeitgeber bei dem der Programmierer angestellt ist, in seinem Tätigkeitsfeld das Erstellen von Computerprogrammen eingetragen hat, das heißt einer von folgende Arbeitskennziffer: 5821, 5829, 6201, 6202 și 6209 Programmierer müssen nicht in IT lizenziert sein. Die neue Gesetzesregelung verlangt kein spezielles Fachdiplom oder Studienabschluss einer technischen Fakultät. Die Progrmmierer müssen folgende Bedingungen erfüllen: Der Arbeitsplatz den sie einnehmen entspricht folgender Liste: Datenbank-Administrator Analytiker Computersystem- Ingenieur Softwaresysteme Ingenieur; IT-Projektmanager Programmierer Design von Informatiksystemen Programmierer Informatiksystemen Der Arbeitsplatz ist Teil einer IT Abteilung, hervorgehoben in dem Organisationsplan des Arbeitgebers. Diese können wie folgt genannt werden: Abteilung, Büro, Betrieb u.s.w. Sind im Besitz eines Diploms nach Abschluss einer Lizenzarbeit oder Masterabschluss Der Arbeitgeber hat im Vorjahr Einnahemn aus der Erstellung von Computerprogrammen erzielt und diese in den Monatsabschlüssen separat erfasst. Welche Unterlagen sind nötig für die Steuerbegünstigung? Gründungsurkunde, sofern es sich um eine juristische Person handelt Organisationsplan/Organigramm des Arbeitgebers Arbeitsplatzbeschreibung Kopie des Hochschulabschlusses mit der Bemerkung “ laut Original“ Kopie des Arbeitsvertrages mit der Bemerkung “ laut Original“ Gehaltsabrechnung,  separat erstellt Bestellungen, genehmigt durch das berechtigte Führungsgremium des Arbeitgebers, welches die Erstellung von Computerprogrammen genehmigt Monatsabschluss in dem das Einkommen aus der Erstellung von Computerprogrammen deutlich ersichtlich ist. Die Akte die diese Unterlagen beinhaltet werden beim Sitz des Arbeitgebers aufbewahrt.  Wenn der Arbeitgeber sich entscheidet diese Unterlagen in einer elektronischen Datei aufzubewahren, dann müssen sie mit einer erweiterten elektronischen Unterschrift versehen werden....

Änderungen der Kalkulation der Sozialabgaben für Teilzeitkräfte

Mit der Verordnung Nr. 4/2017 werden einige Änderungen zum Finanzgesetz Nr. 227/2015 festgelegt. Bei der Berechenung der Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber (rum. „CAS“ und „CASS“) im Falle von Teilezeitkräfte, wird als Basis für die Kalkulation der gesetzliche Mindestbruttolohn angewendet und nicht mehr der tatsächliche Bruttolohn laut dem Arbeitsvertrag. Die Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber betragen aktuell: Rentenversicherung 15,5% Krankenversicherung: 5,2% Der Mindestbruttolohn beträgt zurzeit 1450 Lei/Monat. Es wurden folgende Ausnahmen beschlossen: a) Für Schüler und Studenten unter 26 Jahre. b) Für Auszubildende bis 18 Jahre c) Behinderte Personen denen die Gesetzgebung eine Teilzeitbeschäftigung erlaubt d) Rentner die eine weitere Beschäftigung eingehen e) Mitarbeiter die Einkünfte aus mehreren Teilzeitbeschäftigungen erzielen und die kumulierten Bruttolöhne über den Mindestbruttolohn liegen. Die Nettolöhne der Teilzeitkräfte werden nicht beeinflusst, dafür steigen in manchen Fälle die Lohnnebenkosten der Arbeitgeber, wenn die oben genannten Ausnahmen nicht eintreffen. Die Änderungen treten mit dem Monat August 2017 in Kraft, die Beiträge für diesen Monat sind am 25.09.2017 fällig. Die Begründung der Regierung für diese Änderung war, dass viele Arbeitnehmer mit Absicht falsche Angaben bzgl. der Arbeitszeit der Arbeitnehmer machen um somit Lohnnebenkosten zu sparen. Quelle: Amtsblat...

Steuern für Veräußerungseinnahmen in Rumänien

Steuern für Veräußerungseinnahmen Einnahmen aus Veräußerungen von Eigentum (z.B. Immobilien) werden pauschal mit 3% versteuert. Für Privatpersonen wurde ein Betrag von 450.000 Lei als steuerfrei festgelegt.  Quelle: Eilverordnung O.U.G nr.3/2017 Datum:...

VATID (USt – IdNr) Rumänien

VATID (USt – IdNr) Die Unternehmen welche eine gültige rumänische USt–IdNr haben (in Rumänien Umsatzsteuer-pflichtig sind) müssen keine Eintragung im Register der Innergemeinschaftlichen Operateure (ROI) mehr machen. Die rumänische Ust-IdNr. ist automatisch im Innergemeinschaftlichen Waren- und Dienstleistungenverkehr der EU gültig. Auch die extrem aufwändige Erstellung des Formulars 088 für die Anmeldung als Umsatzsteuer-pflichtiges Unternehmen ist nicht mehr notwendig. Quelle: Finanzamtregelung Nr. 210 /13.01.2017  Fazit: dieses sind besonders gute und wichtige Änderungen. Sie beseitigen extrem viel Bürokratie und unnötige Ausgaben.  Datum:...

Mindestlohn Rumänien

Änderung des Mindestlohns Der rumänische Mindestlohn wird ab dem 01.02.2017 auf 1.450 RON Brutto / Monat erhöht (ca. 322 Euro). Dieser gilt für eine durchschnittliche Arbeitszeit von 166 Stunden / Monat (Vollzeit-Einstellung). Quelle: Regierungsbeschluss 1/2017 Datum:...

Änderung der Umsatzgrenze für die Einstufung als „Microunternehmen“

Änderung der Umsatzgrenze für die Einstufung als „Microunternehmen“ Rumänische Unternehmen welche einen Umsatz von bis zu 100.000 EUR im Jahr erreichten, galten als „Microunternehmen“ und wurden mit 3% des Umsatzes versteuert. Ab zwei fest beschäftigte Mitarbeiter, gab es eine Reduzierung auf 1% des Umsatzes. Ab dem 01.02.2017 wird diese Grenze auf 500.000 EUR pro Jahr erhöht. Unternehmen welche im Jahr 2016 einen Umsatz von bis zu 500.000 EUR hatten, werden ab  dem 01.02.2017 als „Microunternehmen“ versteuert. Es genügt lediglich ein fester Mitarbeiter um die Reduzierung auf 1% des Umsatzes zu bekommen. Die Bedingung dass maximal 20% des Umsatzes aus Beratertätigkeiten generiert werden dürfen um als „Microunternehmen“ eingestuft werden zu können, bleibt weiterhin bestehen. Quelle: Eilverordnung O.U.G nr.3/2017  Fazit: für viele Unternehmen deren Jahresumsatz unter 500.000 EUR liegt bedeutet dieses eine interessante Steuersenkung. Für Unternehmen welche eine kleine Gewinnspanne haben, könnte diese Art von Besteuerung Nachteile mit sich bringen, die 16% Gewinnsteuer wäre in solchen Fällen vorteilhafter gewesen. Datum:...