Laut des Nationalen Statistikamts (INS) war die geschätzte Bruttoinlandsprodukt (BIP) fürs letzte  Jahr 513,64 Mrd. Lei, d.h. um 1,3% weniger als im Jahr 2009.
Die Wirtschaft hat aufgrund der schlechten Leistungen im Bauwesen, Landwirtschaft und Handel  gesunken. Die gute Ergebnisse aus dem Bereich der Industrie und Dienstleistungen für Unternehmen konnten die Wirtschaft nicht ausbalancieren.
Die Bruttowertschöpfung in Landwirtschaft, Jagd-und Forstwirtschaft, Fischerei und Fischzucht fiel  im vergangenen Jahr um 0,8%, nach INS-Daten.
Die Bauwirtschaft sank um 10,7% und der Handel, die Autoreparaturen, Hotels und Restaurants sanken um 4%. Sonstige Dienstleistungen sanken um 2,8%. Gleichzeitig fielen die Nettogütersteuern um 2,5%.

Die Entscheidung der Regierung betreffend die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19% auf 24% ab 1. Juli 2010, hat auch stark zu der Wirtschaftssenkung zugetragen, hinzu kommt noch auch die 25% Reduzierung der Gehälter der Staatsangestellten ab 1. Juli 2010, was zu einem starken und plötzlichen Rückgang des privaten Verbrauchs führte.
So sank der Verbrauch um 2,1% in 2010 im Vergleich zum Vorjahr.

Gute Nachrichten
INS Zahlen zeigen, welche die Motoren der Wirtschaft sind, die Rumänien aus der Rezession rausholen werden. Am stärksten nahmen die Exporte zu, auf 13,1% im Jahr 2010 im Vergleich zu 2009. Zusammen mit Exporten haben auch die Importe zugenommen, allerdings mit einem etwas niedrigeren Wachstum, um 11,6%.

Obwohl noch nicht in der gesamten Wirtschaft zu spüren ist, feiern bereits ein Teil der rumänischen Unternehmen das Ende der Krise. Industrie wuchs um 5,1% im Vorjahr und eine leichte Anstieg von 0,8% wurde im Bereich der finanziellen Aktivitäten, Immobilien, Vermietung und Unternehmensdienstleister registriert.

Datum: 03.03.2011
Quelle
: Evz