Da Litauen, Malta, Polen und Rumänien 2008 Defizite über 3 Prozent gemeldet haben, hat die Europäische Kommission am 13 Mai für diese Länder Berichte im Rahmen der korrektiven Komponente des Stabilitäts- und Wachstumpakts angenommen. Rumänien verzeichnete 2008 ein gesamtstaatliches Defizit von 5,4 Prozent des BIP. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die laufenden Ausgaben überschritten wurden und die Einnahmen zu optimistisch eingeschätzt wurden. Die Berichte sind an den Wirtschafts- und Finanzausschuss gerichtet, die innerhalb von vierzehn Tage eine Stellungnahme dazu abgibt. Die Kommission wird unter Berücksichtigung der Stellungnahme des Ausschusses entscheiden, ob sie dem Rat die Feststellung eines übermäßigen Defizits und eine Frist für dessen Korrektur empfiehlt.

Datum: 14.05.2009
Quelle:
Europäische Kommission